Der Deckfarbkasten gehört seit vielen Jahrzehnten zur Standardausrüstung jeder Schülerin und jedes Schülers. Doch kaum jemand kennt sich wirklich gut damit aus!

Mithilfe meines Arbeitsblattes sollen sich die Kinder einmal intensiv mit ihrem Deckfarbkasten beschäftigen, der oft auch schlicht als Wasserfarbkasten bezeichnet wird.

Was sind Deckfarben überhaupt?

Deckfarben sind eigentlich ein Zwischending zwischen einer Gouache und Aquarellfarben. Der Überbegriff für diese wasserlöslichen Farben ist „Wasserfarben“, die, wie der Name sagt, mithilfe von Wasser vermalt werden.

Weil besonders Deckfarben so einfach in der Anwendung sind, eignen sie sich ideal für den schulischen Gebrauch mit Kindern. Sowohl Gouachen, als auch Aquarellfarben beinhalten hochwertigere Pigmente, weniger Füllstoffe und erfordern viel mehr Übung in der Anwendung.

Deckfarben beinhalten neben den (nicht ganz so hochwertigen) Farbpigmenten, auch Füllstoffe (meistens Kreide) und sollten am besten mit einem Borstenpinsel vermalt werden. Ein Haarpinsel eignet sich für Deckfarben nicht besonders gut, sondern eher nur für hochwertige Aquarellfarben

Tipp:

Am besten klappt das „Farbe anrühren“, wenn die Kinder den Borstenpinsel erst kurz in einen Wasserbehälter tauchen und danach so lange mit ihrem Pinsel in dem jeweiligen Farbnäpfchen sanft und kreisförmig „herumrühren“, bis viele kleine Bläschen entstehen. Dann ist der Haarbesatz (der oberste Teil eines Pinsels) ideal mit Farbe „beladen“ und der Farbauftrag wird dann richtig kräftig und deckend!

Spiel:

In der 5. Schulstufe lasse ich die Kinder immer gerne alle Farbnäpfchen einzeln aus ihrem Deckfarbkasten rausnehmen. Die Aufgabe ist es dann die Farbnäpfe, mithilfe der Farbbezeichnungen im Dechfarbkasten, wieder richtig einzuordnen. Dadurch lernen die Kinder auch gleich die korrekten Farbnahmen und die richtige Reihenfolge in ihren jeweiligen Farbkästen!

Mein KOSTENLOSES Arbeitsblatt zum Thema „Lerne deinen Deckfarbkasten besser kennen“ gibt es HIER!